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Die Mitgliedsländer der UNCTAD treffen sich alle vier Jahre auf Ministerebene, um die Prioritäten und Interventionslinien der Organisation festzulegen. Die Fragen, wie Handel und Investitionen noch stärker den Bedürfnissen einer nachhaltigen Entwicklung entsprechen sollen und welche Rolle den Schwellenländern dabei zukommt, stehen im Zentrum der Verhandlungen der Abschlusserklärung. Die Schweiz koordiniert in diesen Verhandlungen die Position der Industrieländer, die nicht Mitglieder der EU sind.
Die Schweizer Delegation steht unter der Leitung von Botschafterin Beatrice Maser Mallor, Delegierte des Bundesrates für Handelsverträge und Leiterin Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit arbeitet das SECO insbesondere in den Gebieten Wettbewerbsrecht/-politik, Handel und Umwelt sowie Investitionsförderung/-schutz mit der UNCTAD zusammen. Parallel zur Ministerkonferenz beteiligt sich die Schweiz an separaten Veranstaltungen zu Themen wie Wettbewerbspolitik, Handel und Biodiversität sowie Anwendung freiwilliger privater Nachhaltigkeitsstandards.
Die UNCTAD, mit Sitz in Genf, ist die wichtigste Institution des Systems der Vereinten Nationen für die integrierte Behandlung von Handels-, Investitions- und Technologiefragen. Sie wurde 1964 mit dem Ziel gegründet, die Entwicklungsländer bei ihren Integrationsbemühungen in die Weltwirtschaft zu unterstützen.