Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Ende Navigator



Mandat des Leistungsbereichs Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Das SECO hilft mit, Armut und globale Risiken zu mindern, indem es gemäss Zielen der Internationalen Zusammenarbeit und der Aussenwirtschaftsstrategie die wirtschaftliche Integration und ein nachhaltiges Wachstum der Partnerländer fördert.

Entwicklungszusammenarbeit

Das übergeordnete Ziel der Internationalen Zusammenarbeit (IZA) ist die Reduktion der Armut und globaler Risiken.

Sie beruht auf den folgenden Bundesgesetzen:

  • Bundesgesetz vom 19. März 1976 über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (SR 974.0)
  • Bundesgesetz vom 24. März 2006 über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas, (SR  974.01)

Das SECO trägt zu diesem Ziel bei, indem es ein wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltiges Wachstum fördert, das den Weg zu einer grüneren Wirtschaft ebnet und neue Arbeitsplätze schafft.

Die im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des SECO getroffenen Massnahmen stehen auch im Einklang mit der Aussenwirtschaftsstrategie des Bundesrates. Diese beruht auf drei sich ergänzenden Pfeilern, die zum Ziel haben:

  • den Zugang zu den Aussenmärkten zu verbessern
  • den Binnenmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken
  • Entwicklungsländer in die Weltwirtschaft einzubeziehen

Die wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit tragen insbesondere zur Umsetzung des dritten Pfeilers dieser Strategie bei.

Das SECO konzentriert sich auf jene Felder, die für die wirtschaftliche Integration und ein nachhaltiges Wachstum Vorrang haben. Sie entsprechen bewährten Aufgaben des SECO, die Wettbewerbsfähigkeit sowohl der Schweiz als auch der Partnerländer in einer Weltwirtschaft mit fairen und transparenten Regeln zu stärken. Damit wird zur dauerhaften Verminderung von Armut und globalen Risiken beigetragen.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung legt den Schwerpunkt auf die 3. Säule der Strategie des Bundesrates für die Entwicklungszusammenarbeit und konzentriert ihre Aktivitäten in zwei Bereichen.

Bereich 1: Unterstützung des Einbezugs der Partnerländer in die Weltwirtschaft, was ihre Entwicklung und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördert.

Ziel 1: Einschränkung der Risiken der Globalisierung in den Entwicklungsländern und dauerhafte Reduktion der Armut, als Grundlage für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entfaltung der Bevölkerung.

________________________________________


Bereich 2: Mitgestaltung der Politik der internationalen Finanzierungsinstitutionen, namentlich der Weltbank und der regionalen Entwicklungsbanken (in Zusammenarbeit mit der DEZA), sowie der handelsrelevanten Organisationen der UNO.

Ziel 2: Gewährleisten, dass diese Institutionen wirksam und effizient zur Zusammenarbeit und Entwicklung auf internationaler Ebene beitragen.

Transitionshilfe

Die Transitionshilfe ist ein wichtiger Bestandteil der Aussenpolitik und Aussenwirt-schaftspolitik der Schweiz. Durch die Förderung der Stabilität, der Sicherheit, des Rechtstaates und des Wohlstandes auf dem europäischen Kontinent trägt sie den Interessen und den wirtschaftlichen und politischen Zielen der Schweiz Rechnung.

Die Zusammenarbeit mit den Transitionsländern und den neuen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) stützt sich auf das Bundesgesetz vom 1. Juni 2007 über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas.

Die Transitionshilfe verfolgt zwei Hauptziele:

  • Förderung und Stärkung der Rechtstaatlichkeit und der Achtung der Menschenrechte sowie Aufbau eines demokratischen Systems auf der Grundlage stabiler politischer Institutionen.
  • Förderung einer wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Entwicklung, die auf marktwirtschaftlichen Grundsätzen beruht, zur wirtschaftlichen Stabilität, zunehmenden Einkommen und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerungen beiträgt und zugleich die kulturelle Entwicklung und den Schutz der Umwelt begünstigt

Laut der Verordnung vom 6. Mai 1992 sind das SECO und die DEZA gemeinsam für die Durchführung der Transitionshilfe zuständig:

  • das SECO ist für die wirtschaftliche und finanzielle Zusammenarbeit verantwortlich
  • die DEZA ist für die technische Zusammenarbeit verantwortlich

Erweiterungsbeitrag


Ende Inhaltsbereich

Kontakte

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Wirtschaftliche Zusammen-
arbeit und Entwicklung
Holzikofenweg 36
3003 Bern / Schweiz

Tel. +41 (0) 58 462 14 98
Fax +41 (0) 58 464 09 62

Links



http://www.seco-cooperation.admin.ch/org/01102/index.html?lang=de