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Veröffentlicht am 16. September 2026

Die Schweiz und die Afrikanische Entwicklungsbank vertiefen ihre Partnerschaft

Von Investitionen und Finanzierungen bis hin zur beruflichen Bildung: Die Schweiz und die Afrikanische Entwicklungsbank loten neue Wege aus, um das wirtschaftliche Potenzial Afrikas in Chancen für ein nachhaltiges und inklusives Wachstum zu verwandeln.

Besuch des Präsidenten der Afrikanischen Entwicklungsbank 2026

Am 16. September empfing Bundespräsident Guy Parmelin den Präsidenten der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB), Sidi Ould Tah, zu einem hochrangigen Besuch – dem ersten seiner Art – in Bern. Anlässlich des Besuchs kamen zudem Vertreter aus Regierung, Wirtschaft und Finanzsektor zusammen, um zu erörtern, wie stärkere Partnerschaften dazu beitragen können, Investitionen zu mobilisieren, Arbeitsplätze zu schaffen und eine nachhaltige und inklusive wirtschaftliche Entwicklung in ganz Afrika zu fördern.

Die AfDB ist ein wichtiger Partner der Schweiz in Afrika und die führende multilaterale Entwicklungsfinanzierungsinstitution des Kontinents. Durch ihre Investitionen fördert die Bank eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und die Armutsbekämpfung, trägt zur Stärkung der regionalen Integration bei und schafft Chancen für Unternehmen und Investoren. Zudem spielt sie eine entscheidende Rolle dabei, afrikanische Länder bei der Anpassung an den Klimawandel und dessen Eindämmung zu unterstützen sowie die Ursachen für Fragilität zu bekämpfen.

Am ersten Business-Roundtable Schweiz–AfDB erörterten Vertreter Schweizer Unternehmen mit Präsident Tah konkrete Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten in Afrika. Die wachsenden Märkte Afrikas bieten Schweizer Unternehmen bedeutende Chancen. Die AfDB kann dazu beitragen, private Investitionen mit Projekten zu verknüpfen, die zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, wovon sowohl Schweizer Unternehmen als auch die afrikanischen Volkswirtschaften profitieren. Die Diskussion wurde mit Vertretern des Schweizer Finanzsektors fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf nachhaltiger Finanzierung, der Mobilisierung von Privatkapital und Möglichkeiten zum Aufbau stärkerer Verbindungen zwischen multilateralen Entwicklungsbanken und institutionellen Investoren lag. Die Mobilisierung von mehr privatem Kapital wird entscheidend sein, um den erheblichen Entwicklungsbedarf Afrikas zu decken.

Der Besuch beleuchtete zudem einen weiteren Bereich, in dem die Schweiz über besondere Expertise verfügt: die berufliche Bildung. Bei Swisscom informierte sich Präsident Tah aus erster Hand über das duale Berufsbildungssystem der Schweiz und darüber, wie die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Bildungsanbietern und dem öffentlichen Sektor jungen Menschen hilft, Kompetenzen zu erwerben, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes entsprechen. Die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten für Afrikas wachsende junge Bevölkerung ist unerlässlich, um den Lebensstandard zu verbessern und inklusives Wachstum zu fördern. Das Know-how der Schweiz kann zu diesen Bemühungen beitragen – und bietet einen weiteren Ansatzpunkt für eine engere Zusammenarbeit zwischen der AfDB und Schweizer Institutionen sowie Unternehmen.

Internetseite SECO Afrikanische Entwicklungsbank