Albanien
Albanien ist ein Schwerpunktland der Schweizer Transitionszusammenarbeit mit Osteuropa. Im Laufe der vergangenen 30 Jahre hat das Land den Wandel zu einer Demokratie und Marktwirtschaft vollzogen. Die laufenden Kooperationsprojekte des SECO in Albanien konzentrieren sich darauf, makroökonomische Rahmenbedingungen zu schaffen, ein innovationsfreundliches Geschäftsumfeld und solide städtische Infrastrukturdienste zu fördern sowie das Energiemanagement zu verbessern.

Länderkontext
Albanien hat in den letzten Jahren mehrere Krisen überstanden: ein Erdbeben im Jahr 2019, die Covid-19-Pandemie, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und die daraus resultierende Energiekrise. Das Wirtschaftswachstum ist nach wie vor robust, angetrieben durch den privaten Konsum, Dienstleistungen (einschliesslich Tourismus) und das Baugewerbe. Darüber hinaus durchläuft Albanien einen strukturellen Wandel seiner Wirtschaft mit einer Verlagerung von der Landwirtschaft hin zu einem schnell wachsenden Tourismussektor. Als EU-Beitrittskandidat seit 2014 ist Albanien weiterhin fest entschlossen, seine Ziele für den Beitritt zu verfolgen und sich eng mit den westlichen Partnern abzustimmen. Der Beitrittsprozess schafft eine positive Entwicklungsdynamik, treibt wichtige Wirtschaftsreformen voran und befasst sich mit Schlüsselbereichen wie Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz des öffentlichen Sektors und öffentliche Finanzverwaltung.
Welche Ziele verfolgt das SECO?
Das SECO und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) legen das Schweizer Kooperationsprogramm in Albanien gemeinsam fest und setzen es zusammen um. Sie engagieren sich in den Bereichen demokratische Gouvernanz, Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung, städtische Infrastruktur und Klimawandel sowie im Gesundheitswesen. Das SECO konzentriert sich auf folgende Themen:
Zwischen 2022 und 2025 sind insgesamt ca. 105 Millionen Franken für die Schweizer Transitionszusammenarbeit mit Albanien vorgesehen, davon ca. 40 Millionen Franken seitens des SECO.