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Veröffentlicht am 17. Januar 2025

Indonesien: Resultate und Projekterfolge

Die Schweiz begann ihre öffentliche Entwicklungshilfe (ODA) für Indonesien in den 1960er Jahren, die durch einen 1971 geschaffenen rechtlichen Rahmen für die technische Zusammenarbeit formalisiert wurde. Von 1976 bis 1996 war Indonesien ein Schwerpunktland der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), die 265,5 Millionen Franken in die Entwicklung der Humanressourcen, die Stadtplanung, das Gesundheitswesen und die ländliche Entwicklung investierte. Ein wichtiger Meilenstein in dieser Zeit war die Gründung des Polytechnic Mechanic Swiss im Jahr 1977, eines der ersten staatlichen Berufspolytechniken Indonesiens.

Eine überfüllte Strasse in Jakarta mit starkem Verkehr, darunter Busse, Autos und Motorräder. Im Hintergrund sind eine Fussgängerbrücke und Grünflächen zu sehen.

1992 begann die DEZA, ihre Aktivitäten auslaufen zu lassen. Die Schweiz blieb jedoch über das SECO präsent und unterstützte verschiedene Initiativen, darunter die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und die nachhaltige Waldbewirtschaftung. Nach dem Tsunami von 2004 stellte die Schweiz 13 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe in Aceh bereit, wobei sie sich auf den Wiederaufbau und die Nothilfe konzentrierte, und hat seither weiterhin auf Naturkatastrophen in Indonesien reagiert.

2009 bekräftigte die Schweiz ihr Engagement für Indonesien, indem sie das Land zu einem prioritären Partner des SECO ernannte. Dieser Strategiewechsel führte zur Umsetzung mehrerer Kooperationsprogramme, die auf die sich entwickelnden wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse Indonesiens ausgerichtet sind. Von 2009 bis 2012 lag der Schwerpunkt auf nachhaltigem Wachstum durch die Entwicklung des Privatsektors und die Verbesserung der wirtschaftlichen Gouvernanz. Die nachfolgenden Initiativen von 2013 bis 2020 legten mehr Gewicht auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und ein integratives Wachstum, wobei Themen wie ökologische Nachhaltigkeit und Gleichstellung der Geschlechter einbezogen wurden. In den letzten Jahren hat sich die Schweiz stärker darauf konzentriert, die verbleibenden Entwicklungsherausforderungen anzugehen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit, die Ressourceneffizienz und eine wirksame Gouvernanz, insbesondere für KMU, zu verbessern.

Die Wirkung der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit lässt sich an einer Reihe von Erfolgsgeschichten ablesen, die den konkreten Nutzen dieser Zusammenarbeit im Laufe der Jahre belegen: