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Veröffentlicht am 5. Januar 2025

Migration und wirtschaftliche Entwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit des SECO trägt dazu bei, dass weniger Menschen aus Mangel an Perspektiven auswandern. Zudem unterstützt sie Beiträge der Diaspora an die nachhaltige Entwicklung in ihren Herkunftsländern.

Weniger Armut, Lebensperspektiven und Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildung sowie Beschäftigung reduzieren die Ursachen von irregulärer Migration. Die SECO-Projekte tragen dazu bei, bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Mit SECO-Projekten zu besseren Lebensbedingungen: Arbeitsplätze vor Ort schaffen Perspektiven und reduzieren Migration.

Das SECO fördert den Beitrag von Migrantinnen und Migranten an eine nachhaltige Entwicklung in den Herkunftsländern: Die Geld-Überweisungen von Ausgewanderten an Familienmitglieder in ihren Herkunftsländern – sogenannte Remittances – sind eine wichtige Einnahmequelle. 2023 waren diese Geldflüsse höher als die gesamte öffentliche Entwicklungshilfe und die ausländischen Direktinvestitionen zusammen. Das SECO unterstützt Initiativen, die Überweisungen effizienter und kostengünstiger machen.

Migrantinnen und Migranten können erfolgreich in Unternehmen in ihrem Herkunftsland investieren, da sie das lokale Gewerbe gut kennen. Das SECO unterstützt vielversprechende private Initiativen mit grossem Potenzial, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Koordinierte Schweizer Migrationsaussenpolitik

Die Schweiz diskutiert mit ihren Partnerländern sowohl über wirtschaftliche Zusammenarbeit als auch über Migration. Mit dem Ziel, die Synergien zwischen Migrations- und Aussenpolitik im Interesse der Schweiz zu nutzen, koordinieren sich das SEM, die DEZA, das STS EDA und das SECO im Rahmen der interdepartementalen Struktur zur internationalen Migrationszusammenarbeit (IMZ-Struktur).