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Veröffentlicht am 14. Januar 2025

Serbien

Serbien ist ein Schwerpunktland der Transitionszusammenarbeit der Schweiz mit Osteuropa. Im Einklang mit den europäischen Werten und Standards werden Reformen und der Transitionsprozess gefördert. In diesem Rahmen beteiligt sich das SECO zusammen mit serbischen Partnern unter anderem an der Verbesserung des Geschäfts- sowie des makroökonomischen Umfelds, an der Förderung eines wettbewerbsfähigen Privatsektors und einer nachhaltigen Stadtentwicklung sowie an der Stärkung der Klimaresilienz.

Einige Leute diskutieren vor einem Laptop in der Lobby eines Technologieparks.

Länderkontext

Angetrieben durch den inländischen Konsum und öffentliche Ausgaben beschleunigt sich das Wirtschaftswachstum in Serbien. Die Arbeitslosenquote ist auf unter 10 Prozent gesunken, begleitet von einem Anstieg der Durchschnittslöhne. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat der serbischen Wirtschaft und stellen rund 60 Prozent der Gesamtbeschäftigung und erwirtschaften 50 Prozent der Wertschöpfung in Serbien. Allerdings haben die KMU immer noch mit ungleichen Bedingungen zu kämpfen, da grosse Unternehmen und ausländische Investoren oft direkt mit der Regierung zusammenarbeiten und so leichter Zugang zu staatlichen Subventionen erhalten. Des Weiteren wurden erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung des Rechtsrahmens in Klima- und Umweltfragen erzielt. Serbien ist seit 2012 EU-Beitrittskandidat und die Schweiz hat sich verpflichtet, die Stabilität und die positive Entwicklung des Landes im Einklang mit den europäischen Werten und Standards zu unterstützen. Das SECO arbeitet seit 1991 mit Serbien zusammen

Welche Ziele verfolgt das SECO?

Das SECO und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) definieren und implementieren gemeinsam das Schweizer Kooperationsprogramm 2022-2025 in Serbien, das die folgenden Interventionsbereiche abdeckt: demokratische Gouvernanz und Zivilgesellschaft, wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung sowie nachhaltige Energie und resiliente Städte. Zudem wird die Schweiz ihre Migrationspartnerschaft mit Serbien weiterführen. Der Fokus des SECO liegt auf:

Zwischen 2022 und 2025 sind insgesamt ca. 96.5 Millionen Franken für die Schweizer Transitionszusammenarbeit mit Serbien vorgesehen, davon ca. 42 Millionen Franken seitens des SECO.

Projektbeispiele