Wirtschaftliche Rahmenbedingungen sollen in Entwicklungsländern verbessert werden

Bern, 11.01.2017 - Der Bundesrat hat am 11. Januar 2017 beschlossen, weltweit bei der Verbesserung von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mitzuhelfen. Er hat dazu einen Beitrag von 45 Millionen Franken für Reformen des Investitionsklimas in 20 SECO-Partnerländern von 2017 bis 2024 gutgeheissen. Die Gelder sollen wo möglich mit dem Thema Migration verknüpft werden.

Private Unternehmen sind das Herzstück jeder wirtschaftlichen Entwicklungsdynamik und schaffen weltweit 90 Prozent aller Arbeitsplätze. Damit trägt der Privatsektor entscheidend zur Reduktion von Armut bei.

Private Firmen können nur dann entstehen, wachsen und wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn die Rahmenbedingungen - im Fachjargon „Investitionsklima“ oder „Geschäftsumfeld“ genannt - günstig sind. Gezielte Reformen des Investitionsklimas senken den regulationsbedingten Kostenaufwand für Unternehmen, schaffen Anreize für Investitionen und ermöglichen einen fairen Wettbewerb zwischen sämtlichen Marktteilnehmern. Die freiwerdenden Mittel können in Innovation, Produktionssteigerung sowie in neue Arbeitsplätze investiert werden. Lokale KMU sind typischerweise die Hauptgewinner von derartigen Reformen. Gleichzeitig profitieren aber auch ausländische Investoren, darunter Schweizer Firmen.

Das SECO hat langjährige Erfahrung mit Investitionsklima-Reformen und hat in der Vergangenheit gute Resultate erzielt. Das Programm wird vor Ort implementiert von der International Finance Corporation, dem Privatsektorarm der Weltbankgruppe.


Adresse für Rückfragen

Liliana de Sá Kirchknopf, Ressortleiterin, Privatsektorförderung
+41 58 462 19 31, liliana.desa@seco.admin.ch


Herausgeber

Der Bundesrat
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Letzte Änderung 16.11.2017

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