Kirgisistan

Kirgisistan ist ein Schwerpunktland der Schweizer Transitionszusammenarbeit mit Zentralasien. Kirgisistan ist 2015 der Eurasischen Wirtschaftsunion beigetreten. Allerdings ist das Land noch immer sehr anfällig für externe Schocks. Im Rahmen der Schweizer Zusammenarbeit mit Zentralasien stärkt das SECO makroökonomische und handels- und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sowie bezahlbare, verlässliche und nachhaltige Infrastruktur.

Trotz substanzieller Verbesserungen des wirtschaftlichen Umfelds während der letzten Jahre hat Kirgisistan nach wie vor einen grossen Bedarf an externer Unterstützung. Das Land ist in hohem Masse abhängig vom Goldabbau. Daher ist eine Diversifizierung der Wirtschaft – durch die Entwicklung des Privatsektors und den Aufbau von Fachkompetenzen – von entscheidender Bedeutung. Gleichzeitig bietet Kirgisistan sehr gute Voraussetzungen für die Stromerzeugung aus Wasserkraft, den Ausbau des Agrarsektors und den Tourismus.

ein junger Mann mit einem Korb mit Gebäck
Das SECO verbessert in Kirgisistan die Rahmenbedingungen für KMU.

Welche Ziele verfolgt das SECO?

Das SECO und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sind gemeinsam verantwortlich für die Formulierung und Umsetzung der Schweizer Kooperationsstrategie in Zentralasien und damit auch in Kirgisistan. Das SECO setzt folgende Schwerpunkte.

  • Stärkung der wirtschaftlichen Gouvernanz und Verbesserung des
    finanziellen und makroökonomischen Managements.
  • Förderung des Privatsektors, der Wettbewerbsfähigkeit und der Schaffung von Arbeitsplätzen: Angesichts der aktuellen Rezession in mehreren Branchen, vor allem im Exportsektor, soll eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit des Privatsektors die internationale Marktposition der KMU verbessern.
  • Wirtschaftliche Entwicklung und nachhaltige Ressourcennutzung durch eine bessere Basis-Infrastruktur: In Kirgisistan steht vielerorts bereits gute Infrastruktur zur Verfügung, während sie anderorts unzulänglich oder veraltet ist (infolge eines Mangels an Ressourcen und unzureichenden Unterhalts). Dies wirkt sich negativ auf den Lebensstandard der Bevölkerung und auf private Investitionen aus.

Letzte Änderung 29.03.2021

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