Ukraine

Die Ukraine ist ein Schwerpunktland der Schweizer Transitionszusammenarbeit mit Osteuropa. Die Schweiz setzt sich für den inneren Zusammenhalt des Landes ein. Dies schliesst eine demokratische Regierungsführung sowie eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung ein, welche möglichst alle einbezieht. Das SECO ist in den Bereichen Energieeffizienz sowie nachhaltige Stadt- und Wirtschaftsentwicklung tätig.

Das SECO, die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und die Abteilung für menschliche Sicherheit (AMS) legen die Schweizer Kooperationsstrategie in der Ukraine gemeinsam fest und setzen sie um.

Salat im Vordergrund, ein Zelt und ein Auto im Hintergrund, in der Mitte ein Mann
Das SECO unterstützt in der Ukraine KMU im Bereich der Biolandwirtschaft.

Welche Ziele verfolgt das SECO?

Die Schweiz unterstützt die Ukraine in den Bereichen lokale Gouvernanz und Friedensförderung, Gesundheit, Energieeffizienz und nachhaltige Stadtentwicklung, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung sowie humanitäre Hilfe. Das SECO konzentriert sich auf folgende Themen:

Verlässliche Versorgung mit Energie und umweltschonende Stadtentwicklung

Das SECO hilft Behörden dabei, öffentliche Dienstleistungen wie mit erneuerbaren Energien betriebene Heizsysteme verlässlich und kostengünstig bereitzustellen. Es setzt sich sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Sektor für mehr Energieeffizienz und den Einsatz von umweltfreundlichen Technologien ein. KMU werden unterstützt, damit sie Produkte grüner und wirtschaftlicher erzeugen. Dadurch lebt die Bevölkerung besser und gesünder.

Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Das SECO verbessert den Zugang zu Kapital für private Firmen. Es fördert Dienstleistungen von Banken für KMU, insbesondere im landwirtschaftlichen Bereich. Zudem unterstützt das SECO KMU bei der Ausbildung von Arbeitnehmenden. Auch hilft es der ukrainischen Regierung dabei, wirtschaftsfreundliche Reformen (zum Beispiel gegen die Korruption, für mehr Transparenz oder gegen die übermässige Bürokratie) umzusetzen. Zudem fördert das SECO Exporte von KMU und die Entwicklung der Biolandwirtschaft.

Zwischen 2015 und 2018 sind insgesamt ca. 99 Millionen Franken für die Schweizer Transitionszusammenarbeit mit der Ukraine vorgesehen, davon ca. 50 Millionen Franken seitens des SECO.

Letzte Änderung 14.11.2017

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