Evaluation

Die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit erzielte gute Resultate: seit 2005 werden 80-90 Prozent der evaluierten Projekte von externen Gutachtern als gut bis sehr gut bewertet.

Die Resultate der Projekte des SECO werden regelmässig gemessen. Evaluationen zeigen auf, was funktioniert und was nicht. So kann das SECO Lehren aus den umgesetzten Projekten ziehen und die Wirksamkeit künftiger Projekte steigern.

Ein Mann steht vor einer Wand mit Rohren und Druckmessern und schreibt etwas in ein Heft.
Das SECO misst die Resultate, die seine Projekte in den Partnerländern erreichen.

Von 2012 bis 2019 wurden 81 Prozent der 182 extern evaluierten Projekte als gut bis sehr gut eingestuft. Das ist im internationalen Vergleich ein gutes Resultat. Gemäss den Evaluationen müssen aber knapp die Hälfte der Projekte stärker auf die Dauerhaftigkeit der Projektresultate fokussieren, damit sie nachhaltig wirken.

Evaluationspolitik und -verfahren

Die Evaluationspolitik beschreibt, wie Evaluationen durchgeführt werden, wie Bericht erstattet wird und wie die Evaluationen verwendet werden. Um seine Projekte unvoreingenommen einschätzen zu können, führt das SECO interne, externe und unabhängige Projekt- und Portfolio-Evaluationen durch. Basis dafür bilden die internationalen Kriterien des OECD/DAC:

Die SECO-Projektverantwortlichen evaluieren ihre Projekte intern. Dies dient vor allem dem institutionellen Lernen, das heisst der verbesserten Planung und Umsetzung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Daneben evaluieren auch externe, unabhängige Spezialisten die Projekte des SECO. Dies gewährleistet die Unvoreingenommenheit und legt Rechenschaft über die eingesetzten Gelder ab.

Um die SECO-Mitarbeitenden und externen Beratungsunternehmen bei Evaluationen zu unterstützen, wurden Leitlinien erarbeitet. Darin sind die Grundsätze, die verschiedenen Kategorien, die Kriterien (Relevanz, Kohärenz, Effektivität, Effizienz, Wirkung und Nachhaltigkeit) sowie die wichtigsten Prozessetappen festgehalten.

Evaluationsprogramm

Das Evaluationsprogramm listet periodisch die geplanten Evaluationen der operationellen Ressorts des SECO und die vom externen Evaluationskomitee beauftragten Portfolio-Evaluationen auf. Es deckt einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren ab.


Das SECO nimmt die externen Evaluationen sehr ernst. Seine Arbeit wird so effektiver, das eingesetzte Geld erzielt eine höhere Wirkung. Das ist mir als Parlamentarier wichtig.

Felix Gutzwiller

Ehemaliger Ständerat und Mitglied des Evaluationskomitees, Präsident der Beratenden Kommission für internationale Zusammenarbeit.


Evaluationskomitee

Die Evaluationspolitik legt fest, dass das SECO an ein externes Evaluationskomitee Bericht erstattet.   

Dieser Ausschuss setzt sich aus fünf Mitgliedern aus politischen, akademischen, wirtschaftlichen und internationalen Kreisen sowie aus der Zivilgesellschaft zusammen. Der regelmässige Austausch erhöht die Transparenz, Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Evaluationen und verbessert die Verwendung der Resultate und der daraus gezogenen Erkenntnisse. Das Komitee schlägt unabhängige Evaluationen vor, nimmt zu den Resultaten Stellung, überwacht die Umsetzung ihrer Empfehlungen und genehmigt die Berichterstattung.

Letzte Änderung 20.05.2021

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