Mandat des SECO: nachhaltiges und inklusives Wachstum fördern

Der Auftrag des SECO ist es, ein nachhaltiges und inklusives Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Damit erhalten die Menschen in den Partnerländern neue Chancen und Perspektiven und globale Risiken werden eingedämmt.

Das SECO ist das Kompetenzzentrum des Bundes für alle Kernfragen der Wirtschaftspolitik – auch im Bereich Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Es hat den Auftrag, in seinen Partnerländern ein nachhaltiges und inklusives Wachstum zu ermöglichen. Was bedeutet, dass alle Bevölkerungsgruppen am Wachstum teilhaben und der Wohlstand künftiger Generationen nicht beeinträchtigt wird. So sinken Armut und Fragilität. Globale Risiken wie Wirtschafts- und Finanzkrisen sowie der Klimawandel werden eingedämmt. Dank zusätzlichen Perspektiven vor Ort werden auch die Ursachen von Migrationsströmen angegangen.

Eine Frau und ein Mann arbeiten an einem offenen elektronischen Gerät.
Recycling-Zentrum in Kolumbien: Wenn eine Wirtschaft nachhaltig wächst, dann entstehen Arbeitsplätze in umweltverträglichen Betrieben, die allen offen stehen.

Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Hier unterstützt das SECO seine Partnerländer, mehr würdige Arbeitsplätze zu schaffen. Es ermöglicht dem Staat, wirksame Institutionen aufzubauen und effiziente öffentliche Dienstleistungen zu erbringen. Die Fähigkeit, im internationalen Wettbewerb zu bestehen sowie der nachhaltige Handel werden gestärkt und eine klimaschonende Wirtschaftstätigkeit gefördert. Das SECO setzt sich auch ein, damit seine Partnerländer belastbarer werden. So bestehen sie Wirtschafts- und Finanzkrisen sowie den Klimawandel leichter.


Das SECO fördert ein klimaverträgliches Wirtschaftswachstum, das allen Bevölkerungsschichten zugutekommt und den Wohlstand künftiger Generationen nicht beeinträchtigt.


Zusammenarbeit mit Ländern in Transition

Das Ziel ist hier, ausgewählte Staaten Osteuropas in ihrem Prozess hin zu demokratischen und marktwirtschaftlichen Systemen zu unterstützen. All diese Partnerländer haben eine kommunistische Vergangenheit. Das Transitionsziel bezieht sich auf den seit dem Fall der Berliner Mauer angestrebten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel.

Trotz beachtlichen Fortschritten besteht ein Nachholbedarf bei den Reformen (z. B. beim Service public) und neue Probleme sind aufgetreten. Einerseits besteht das Risiko, dass Reformen nicht genügen oder nicht in die gewünschte Richtung gehen. Mit der Folge, dass die Erwartungen der Bevölkerung enttäuscht würden. Zum andern besteht der Bedarf, Armut und Ungleichheiten zu mindern.

Schwerpunktländer, ergänzende Massnahmen und globale Themen

70 Prozent der weltweit in extremer Armut lebenden Menschen sind in Ländern mit mittlerem Einkommen zu Hause. Dort bestehen auch äusserst drängende ökologische Probleme. Deshalb konzentriert sich das SECO auf acht solche Partnerländer im Süden und fünf im Osten. Ergänzende Massnahmen werden in ausgewählten Schwerpunktländern der DEZA sowie in der Freihandelspolitik der Schweiz umgesetzt. Das SECO ist auch aktiv zu globalen Themen wie Finanzen und Handel, Klimawandel, Wasser oder Migration.

Erweiterungsbeitrag: Solidarität und Eigeninteresse

Seit 2007 beteiligt sich die Schweiz daran, die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in der erweiterten EU zu verringern. Die Partnerstaaten dieses Erweiterungsbeitrags sind die 13 Staaten, die der EU seit 2004 beigetreten sind. Zehn dieser Staaten haben die entsprechenden Projekte 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Das Engagement der Schweiz ist eine Investition in Sicherheit, Stabilität und Prosperität in Europa. Gleichzeitig legt die Schweiz damit eine wichtige Grundlage für solide wirtschaftliche und politische Beziehungen zur EU und zu den Partnerstaaten. Nach einer Vernehmlassung mit weitgehend positiven Rückmeldungen hat der Bundesrat im September 2018 die Botschaft zu einem zweiten Schweizer Beitrag an ausgewählte EU-Mitgliedstaaten gutgeheissen. Der Entscheid über die entsprechenden Rahmenkredite liegt nun beim Parlament.

Letzte Änderung 29.03.2019

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