Korruptionsbekämpfung

Korruption schwächt die Gesellschaft. Sie gefährdet die Werte, die Rechtsstaatlichkeit und die Stabilität eines Landes. Zudem macht sie die Wirtschaft ineffizient. Auch die Wirksamkeit der internationalen Zusammenarbeit leidet darunter. Deswegen engagiert sich das SECO dagegen. An mehreren Fronten.

Korruption hindert ein Land daran, nachhaltig und inklusiv zu wachsen. Sie schafft Misstrauen gegenüber der Regierung und anderen Institutionen. Es wird weniger investiert und Wirtschaft und Bevölkerung müssen für Leistungen mehr bezahlen. Arme Menschen sind am meisten betroffen.

Das SECO unterstützt seine Partnerländer im Kampf gegen die Korruption: Zollbeamte in Indonesien inspizieren einen Camion.

Korruptionsbekämpfung in den Partnerländern

Die Projekte des SECO tragen dazu bei, die Entwicklungsländer in ihrem Kampf gegen die Korruption zu unterstützen. Das SECO fördert Transparenz und Effizienz in Verwaltungen und in Unternehmen. Es unterstützt Partnerländer dabei, Regeln auszuarbeiten und ihre Behörden zu reformieren. So werden sie weniger korruptionsanfällig. Das SECO behandelt darum auch den Ansatz «Good Governance» als transversales Thema.

Das SECO duldet keine Korruption

Bei den SECO-Projekten gilt Null-Toleranz. Ebenfalls bei Organisationen, welche mit seinen Mitteln arbeiten. Bei Korruptionsfällen bricht das SECO die Partnerschaft ab und verlangt,dass die Gelder rückerstattet werden. Täter und Mitwisser müssen mit disziplinarischen Massnahmen oder mit einem strafrechtlichen Verfahren rechnen.


Die internationale Zusammenarbeit des SECO ist gegen Korruption gut gewappnet.


Die Prävention setzt in allen Projektphasen an. Wer einen Verdacht hat, kann diesen melden: anti-corruption.cooperation@seco.admin.ch. Die Adresse steht sowohl SECO-Mitarbeitenden als auch der Öffentlichkeit offen.

Letzte Änderung 06.04.2018

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