Globale Themen

Globale Risiken wie zum Beispiel Finanzkrisen, Klimakatastrophen und Wasserknappheit kennen keine Grenzen. Das SECO trägt zur Verminderung von solchen Risiken und deren Folgen bei, indem es vier globale Themen strategisch in seine Arbeit einbezieht. Nämlich Finanzen und Handel, Wasser, Klimawandel und Umwelt sowie Migration.

Die Verminderung globaler Risiken ist ein übergeordnetes Ziel der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz. Unbewältigte Krisen betreffen Menschen und Volkswirtschaften aller Länder. Sie schädigen die Lebensgrundlagen armer Leute und beeinträchtigen die wirtschaftlichen Perspektiven von strukturschwachen Gebieten. Benachteiligte Gruppen sind oft stärker als andere betroffen. Die Verminderung globaler Risiken und deren Folgen ist auch im Interesse der Schweiz. Dieses Vorhaben verlangt aber international abgestimmte Lösungen.

Eine Frau steht in einem Bach, arbeitet gebeugt mit einem Sieb.
Die Schweiz profitiert von einer klimaverträglichen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den Partnerländern durch neue Handelspartner, mehr Sicherheit und einen tieferen Migrationsdruck: Kleinunternehmerin in Vietnam.

Das SECO nimmt globale Risiken in Angriff

Die internationale Zusammenarbeit des SECO ist strategisch auf vier globale Themen ausgerichtet:

Finanzen und Handel

Hier verfügt das SECO über besondere Expertise. Wenn die Wirtschaft eines Partnerlands dank gesunden Finanzen und gestärktem Handel robuster wird, wird dadurch auch die Weltwirtschaft stabiler.

Klimawandel und Umwelt

Das SECO finanziert viele Projekte, die direkt positiv auf die Umwelt wirken. Darüber hinaus prüft das SECO alle seine Massnahmen, ob sie klimaverträglich sind.

Wasser

Das SECO fördert eine nachhaltige Wasserversorgung und -nutzung.

Migration

Das SECO befasst sich mit Migrationsthemen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Mehr und bessere Arbeitsplätzen tragen dazu bei, dass weniger Menschen aus Mangel an Perspektiven auswandern.


Schweizer Expertise und innovative Ansätze helfen den Partnerländern, globalen Risiken zu begegnen.


Umsetzung auf zwei Ebenen

Einerseits nimmt das SECO Einfluss auf die internationale Politik und gestaltet entsprechende Normen mit. Beispielsweise fördert es die Durchsetzung von freiwilligen Umweltstandards im Handel. So etablieren sich nachhaltige globale Wertschöpfungsketten.

Andererseits mindern die Projekte in den Partnerländern globale Risiken direkt. Die Schwerpunktländer des SECO sind regional einflussreich und nehmen eine Vorbildrolle ein. Zum Beispiel: Die technische Zusammenarbeit des SECO mit der ghanaischen Steuerverwaltung stärkt und stabilisiert die öffentlichen Finanzen des Landes. Auf ein stabiles Ghana kann sich die ganze Region verlassen.

Letzte Änderung 15.11.2017

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