Finanzen

Gesamtausgaben SECO Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 2014–2018 (Mio. CHF)
  2014 2015 2016 2017 2018
Gesamtausgaben SECO 394.0 445.5 448.5 399.2 316.3
Entwicklungszusammenarbeit 246.4 272.7 252.7 229.2 229.5
Zusammenarbeit mit Osteuropa und der GUS   90.9   81.0   82.7   77.0   74.4
EU-Erweiterungsbeitrag   56.7   91.8 113.1   93.0   13.4
Die Tabelle stellt die Ausgaben des Leistungsbereichs Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im SECO gemäss Staatsrechnung dar, ohne Rückflüsse. Die Tabelle beinhaltet auch die Kapitalisierung des SIFEM (Swiss Investment Fund for Emerging Markets), exklusive Operationen des Investmentfonds.

Die wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen des SECO im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tragen zur Reduktion von Armut und globalen Risiken wie auch zur Förderung von Frieden und Menschenrechten bei. Hauptziel ist es, einen Beitrag zum nachhaltigen und inklusiven Wachstum zu leisten. Begünstigte sind Regierungsstellen, Zivilgesellschaften, Privatunternehmen und andere Partner in den Empfängerländern, wenn möglich in Partnerschaft mit Schweizer Unternehmen und Dienstleistern. Gezielte Projekte werden auch in Zusammenarbeit mit multilateralen Finanzierungsinstitutionen (z.B. Weltbank) durchgeführt. In der laufenden Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2017-2020 werden durch das SECO folgende vier Wirkungsziele bedient:

  • Wirksame Institutionen und Dienstleistungen
  • Mehr und bessere Arbeitsplätze
  • Gestärkter Handel und höhere Wettbewerbsfähigkeit
  • Emissionsarme und klimaresiliente Wirtschaft

Entwicklungszusammenarbeit

Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich das SECO auf wirtschaftlich bereits etwas forgeschrittene Entwicklungsländer in Afrika, Südostasien und Lateinamerika. Die Schwerpunktländer des SECO sind Ägypten, Ghana, Indonesien, Kolumbien, Peru, Südafrika, Tunesien und Vietnam.

Die Gesamtausgaben der Wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Enwicklung des SECO teilt sich folgendermassen auf diese Schwerpunktländern auf:

Entwicklungszusammenarbeit nach Schwerpunktländern 2017–2018 (Mio. CHF)
  2017 2018
Schwerpunktländer 109.8 110.4
Peru 15.7
   16.4
Vietnam 18.4
   16.6
Ghana 17.8    15.9
Indonesien 16.8   23.0
Tunesien 6.7
    3.8
Südafrika 13.0
  13.9
Kolumbien 19.4
   17.6
Ägypten 2.0
    3.2
Verschiedenes 119.4 119.1
Länder mit komplementären Massnahmen *  11.4  10.9
Global- / Regionalprogramme   108.0  108.2
Total 229.2 229.5
*Das SECO ist in weiteren Ländern im Süden wie Myanmar, Nepal, Marokko, Burkina Faso, Mosambik und Bolivien mit komplementären Massnahmen insbesondere zu programmen der DEZA aktiv.

Entwicklungszusammenarbeit nach Themen 2018

EZA Finanzen 2018

Transitionszusammenarbeit

Das SECO und die DEZA engagieren sich gemeinsam in der Transitionszusammenarbeit mit Staaten Osteuropas sowie Zentralasiens. Das SECO arbeitet dabei prioritär mit Albanien, Kirgisistan, Serbien, Tadschikistan und der Ukraine zusammen.

Die Gesamtausgaben der Transitionszusammenarbeit des SECO teilt sich folgendermassen auf diese Schwerpunktländern auf:

Zusammenarbeit mit Ländern in Transition nach Schwerpunktländern 2017–2018 (Mio. CHF)
  2017 2018
Schwerpunktländer 41.2 38.2
Albanien 7.0
   3.9
Kirgisistan 11.8
 7.5
Serbien 7.7
  6.9
Tadschikistan 3.8
   7.6
Ukraine 10.9
 12.3
Verschiedenes 35.8
 36.2
Länder mit komplementären Massnahmen* 27.3
20.7
Global- / Regionalprogramme
8.5
15.5
Total 77.0 74.4
*Das SECO ist im Rahmen von Schweizer Kooperationsprogrammen mit komplementären Massnahmen in Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Kosovo, Nordmazedonien und Usbekistan aktiv.

Transitionszusammenarbeit nach Themen 2018

Ost Finanzen 2018

Letzte Änderung 16.09.2019

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