Partnerschaften

Kooperationen mit öffentlichen und privaten Institutionen sind aus der internationalen Zusammenarbeit nicht mehr wegzudenken. Das SECO setzt auch im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit auf starke Partnerschaften.

Über die Jahre hat das SECO ein Netzwerk mit vielfältigen und verlässlichen Partnern aufgebaut. Dazu zählen die Regierungen der Partnerländer, multilaterale Organisationen, schweizerische, internationale und lokale Nichtregierungsorganisationen sowie Hochschulen und Forschungsinstitute. Abgerundet wird das Ganze durch andere Investoren sowie Privatunternehmen mit Sitz in der Schweiz und im Ausland.

Eine Schweizer Delegation sitzt an einem Konferenztisch mit asiatischen Partnern.
Die entwicklungspolitischen Probleme kann das SECO nicht alleine lösen, darum arbeitet es intensiv mit Partnerorganisationen zusammen.

Privatsektor

Um die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu finanzieren, wird die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor immer wichtiger. Denn die Staaten können nicht allein genügend Mittel zur Verfügung stellen. Zudem verfügt der Privatsektor über Fachwissen, von dem die Partnerländer des SECO profitieren können.

Damit private Akteure besser wirken können, braucht es in gewissen Kontexten die Unterstützung durch die öffentliche Hand. Diese kann etwa die Risiken abfedern, die mit einer geschäftlichen Tätigkeit in Entwicklungsländer verbunden sind. Staatliche Handlungen sollen dabei den Markt nicht verzerren und keine privaten Akteure verdrängen.

Das SECO vergibt Aufträge an Unternehmen für die Umsetzung einiger Projekte. Darüber hinaus entstehen auch anders geartete Partnerschaften mit dem Privatsektor.

Nichtregierungsorganisationen  

Für die Umsetzung einiger Projekte erteilt das SECO Mandate an Schweizer und internationale Nichtregierungsorganisation (NGOs). Andere Projekte entstehen in Partnerschaft mit NGOs, die das SECO finanziell unterstützt. Das SECO stützt sich auf die operativen und fachlichen Kompetenzen der NGOs und profitiert von ihren Erfahrungen und Netzwerken. Beispiele sind:

Multilaterale Entwicklungsbanken

SECO-Projekte werden auch in Partnerschaft mit multilateralen Entwicklungsbanken wie der Weltbank umgesetzt. Zudem gewährleistet der Leistungsbereich Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des SECO die Vertretung der Schweiz in den Leitungsgremien dieser internationalen Organisationen.

Staatlichen internationalen Organisationen  

Das SECO unterstützt auch Programmen und Projekte von verschiedenen staatlichen internationalen Organisationen (IGOs). Dazu zählen unter anderem das System der Vereinten Nationen.

Der Leistungsbereich Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des SECO koordiniert die Beziehungen zwischen der Schweiz und folgenden Wirtschaftsorganisationen der Vereinten Nationen:

Das Gleiche gilt für die folgenden Rohstofforganisationen, in denen die Schweiz Mitglied ist:

Mit folgenden Organisationen führt das SECO Projekte zugunsten seiner Partnerländer durch oder arbeitet strategisch zusammen:

Bundesverwaltung

Das SECO arbeitet eng zusammen mit anderen Bundesämtern, z. B. bei der Konzipierung und Umsetzung der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit.

Bei Bedarf kann das SECO auf das Fachwissen anderer Stellen in der Bundesverwaltung zugreifen:

Hochschulen und Forschungsinstitute

Das SECO geht Partnerschaften ein oder vergibt Aufträge an folgende Institutionen:

Spezialprogramme

Folgende ausgewählte Schweizer Programme werden vom SECO unterstützt:

Akteure in den Partnerländern

Die Partnerschaften vor Ort sind massgebend für den Erfolg der Projekte. Das SECO pflegt die Beziehungen zu den Regierungen der Partnerländer, zu lokalen Behörden, Organisationen der Zivilgesellschaft und anderen Akteuren der internationalen Zusammenarbeit.

Letzte Änderung 16.11.2017

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