Medienmitteilungen
Bundesrat fokussiert die internationale Zusammenarbeit und stärkt die Humanitäre Hilfe
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 die Eckwerte für die internationale Zusammenarbeit (IZA) ab 2029 festgelegt. Die Schweiz richtet ihre Entwicklungszusammenarbeit künftig gezielter aus, legt klare Zuständigkeiten zwischen DEZA und SECO fest und stärkt die Humanitäre Hilfe. Damit reagiert sie auf die veränderte geopolitische Lage, erhöht die Wirkung ihrer internationalen Zusammenarbeit und erzielt gleichzeitig Einsparungen für den Bundeshaushalt. Der finanzielle Rahmen der IZA bleibt mit rund 2,4 Milliarden Franken pro Jahr praktisch unverändert. Die beschlossenen Massnahmen führen ab 2027 zu einer Reduktion von jährlich rund 20 Millionen Franken. EDA und WBF wurden beauftragt, auf dieser Grundlage eine Vernehmlassungsvorlage zur IZA-Strategie 2029–2032 auszuarbeiten.
Bund verstärkt die Unterstützung für nachhaltige Infrastrukturen in Entwicklungsländern
Die Schweiz unterstützt die «Private Infrastructure Development Group» (PIDG) mit 70 Millionen US-Dollar. Das hat der Bundesrat am 5. Juni 2026 entschieden. PIDG mobilisiert Kapital des Privatsektors für die Entwicklung von nachhaltiger Infrastruktur in Sub-Sahara-Afrika sowie in Süd- und Südostasien.
Die Schweiz fördert nachhaltiges Wachstum in Afrika
Die Schweiz beteiligt sich mit 167 Millionen Franken an der 17. Wiederauffüllung des Afrikanischen Entwicklungsfonds. Die Mittel kommen den 37 ärmsten Ländern Afrikas zugute und dienen der Bekämpfung von Armut sowie der Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Sie tragen dazu bei, die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Zusätzlich unterstützt die Schweiz die Multilaterale Entschuldungsinitiative mit 19 Millionen Franken. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 5. Juni 2026 entschieden.
Die Schweiz lanciert Aufruf für Investitions-Projekte mit dem Schweizer Privatsektor für den Wiederaufbau in der Ukraine
Seit dem 27. Mai 2026 läuft der dritte Projektaufruf («Call for Proposals») für die Umsetzung von Projekten zu Gunsten des Wiederaufbaus in der Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Privatsektor. Der Fokus liegt auf Investitionsprojekten, die den Bau von Anlagen für die langfristige Produktion in der Ukraine zum Ziel haben. Der Bund stellt bis zu 50 Millionen Franken für die Ko-Finanzierung der Projekte bereit.
Die Schweiz und Serbien vertiefen ihre langjährigen guten Beziehungen weiter
Bundespräsident Guy Parmelin ist bei seinem Besuch in Serbien am Dienstag, 28. April 2026, mit Präsident Aleksandar Vučić und Premierminister Đuro Macut zusammengekommen. Im Zentrum der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen, die Lage im Westbalkan, die Einführung eines Menschenrechtsdialoges sowie internationale Themen. Anlässlich des Präsidialbesuchs wurden ein Abkommen für ein Innovationsprogramm unterzeichnet und das neue Kooperationsprogramm für die Jahre bis 2029 lanciert.
Demokratie und Frieden, Wirtschaft, chancengerechte Entwicklung: Schweiz lanciert neues Kooperationsprogramm Kosovo
Die Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Patricia Danzi, hat am 27. April 2026 in Pristina das neue Schweizer Kooperationsprogramm mit Kosovo vorgestellt. Das Programm im Umfang von 64.5 Millionen Franken läuft von 2026 bis 2029 und setzt auf demokratische Regierungsführung, wirtschaftliche Entwicklung sowie chancengerechte menschliche Entwicklung (“Equitable Human Development”). Es wird von der DEZA und der Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des EDA sowie dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) des WBF umgesetzt.
SIFEM AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025
Der Bundesrat hat am 15. April 2026 den Geschäftsbericht 2025 der Schweizerischen Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft SIFEM AG genehmigt. Die SIFEM tätigte 2025 mit 181,9 Millionen US-Dollar Neuinvestitionen zum dritten Mal in Folge das höchste Investitionsvolumen seit ihrer Gründung. Die strategischen Zielvorgaben des Bundesrates für das Jahr 2025 wurden gut erreicht.
Der Anteil der öffentlichen Entwicklungshilfe der Schweiz am Bruttonationaleinkommen belief sich 2025 auf 0,46 Prozent
Die öffentliche Entwicklungshilfe (APD) verzeichnete 2025 weltweit einen beispiellosen Rückgang. Die Schweiz blieb ein wichtiges Geberland: Ihre APD belief sich auf 3,8 Milliarden Franken, was 0,46 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Betrag um rund 7 Prozent, was hauptsächlich dem Rückgang der anrechenbaren Asylkosten zuzuschreiben ist. Die APD umfasst die anrechenbaren Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden.
IC Forum 2026 in Genf – Herausforderungen und Zukunft der humanitären Hilfe im Mittelpunkt
Mehr als 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 120 Ländern werden vor Ort und online zum 5. International Cooperation Forum (IC Forum) erwartet, das am 26. und 27. Februar 2026 in Genf stattfindet. Beim IC Forum treffen sich die wichtigsten Akteure der internationalen Zusammenarbeit, um über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der humanitären Hilfe zu diskutieren. Die Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister sowie Tom Fletcher, UNO-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, und IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric werden ebenfalls anwesend sein und sich mit zahlreichen internationalen Expertinnen und Experten austauschen.
Ukraine: Bundesrat beschliesst Hilfspaket zur Lieferung von dringend benötigten Energiegütern
Die Ukraine ist derzeit mit der schwersten Energiekrise seit Kriegsbeginn konfrontiert. Zur Unterstützung in dieser schwierigen Lage werden Schweizer Unternehmen in den kommenden Wochen hochleistungsfähige Generatoren und Strommodule an die Ukraine liefern. Dafür hat der Bundesrat am 11. Februar 2026 ein Kostendach von 32 Millionen Franken beschlossen. Er folgt damit einer Anfrage der ukrainischen Regierung.
Die Schweiz lanciert zweiten Aufruf für Wiederaufbau-Projekte in der Ukraine mit dem Schweizer Privatsektor
Das SECO publizierte am 9. Januar 2026 den zweiten Projektaufruf («Call for Proposals») für die Umsetzung von Wiederaufbau-Projekten in der Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Privatsektor. Der Bund stellt dafür bis zu CHF 150 Millionen an Ko-Finanzierung bereit.
Staatsbesuch von Präsident Cyril Ramaphosa: Die Schweiz und Südafrika bauen ihre Beziehungen aus
Die Schweiz und Südafrika nutzen den Staatsbesuch von Präsident Cyril Ramaphosa, um ihre Beziehungen auszubauen. Am Mittwoch, 29. Oktober, wurden fünf Dokumente zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Zuvor war der südafrikanische Präsident vom Bundesrat in corpore empfangen worden. Die offiziellen Gespräche waren insbesondere den bilateralen Beziehungen und der Zusammenarbeit beider Länder auf internationaler Ebene gewidmet.
Schweiz übernimmt Vorsitz der UNO-Handels- und Entwicklungskonferenz in Genf
Die Schweiz übernimmt den Vorsitz der 16. Ministertagung der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD 16). Der Bundesrat hat am 26. September 2025 beschlossen, den Antrag der UNCTAD und ihrer Mitgliedstaaten zu akzeptieren. Die Konferenz findet vom 20. bis 23. Oktober 2025 im Palais des Nations in Genf statt. Die UNCTAD unterstützt Entwicklungsländer dabei, Ungleichheiten abzubauen und Wohlstand für alle zu schaffen.
Bundesrat Guy Parmelin mit Wirtschaftsdelegation in Indonesien
Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundesrat Guy Parmelin, wird vom 30. September bis zum 3. Oktober 2025 eine Wirtschaftsmission nach Indonesien leiten. Ziel des Besuchs ist die Vertiefung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.
Die Schweiz fördert die Wettbewerbsfähigkeit der ukrainischen Wirtschaft
Die Schweiz engagiert sich langfristig für die wirtschaftliche Erholung der Ukraine. Der Bundesrat hat deshalb an seiner Sitzung vom 19. September 30 Millionen Franken für das Programm «Wettbewerbsfähigkeit für den Wiederaufbau in der Ukraine 2026-2030» gesprochen.
Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zu einem Abkommen mit der Ukraine für den Wiederaufbau
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. September 2025 die Vernehmlassung zu einem bilateralen Abkommen für den Wiederaufbau in der Ukraine eröffnet. Dieses schafft die rechtliche Grundlage für eine verstärkte Einbindung des Schweizer Privatsektors. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. November 2025.
Zwölf Projekte mit Schweizer Unternehmen für den Wiederaufbau der Ukraine
Anlässlich eines Besuchs der ukrainischen Premierministerin Julija Swyrydenko in der Schweiz können die beiden Länder bekannt geben, welche Projekte von Schweizer Unternehmen im Rahmen des Wiederaufbaus der Ukraine unterstützt werden. Die zwölf finanzierten Projekte liegen in den Bereichen Infrastruktur (Energie, Wohnen), öffentlicher Transport, Gesundheit und humanitäre Minenräumung. Der Schweizer Privatsektor kann so mit seiner Expertise sowie innovativen und hochwertigen Produkten die Wiederaufbaubemühungen in der Ukraine unterstützen.
Wirtschaft, Innovation und Nachhaltigkeit: Das International Cooperation Forum 2025 diskutiert die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit
Das vierte International Cooperation Forum (IC Forum), das sich der wirtschaftlichen Entwicklung widmete, ist heute an der ETH Zürich zu Ende gegangen. Die Bedeutung lokaler Initiativen und der Zusammenarbeit zwischen dem privaten und öffentlichen Sektor wurde in den Diskussionen hervorgehoben, an denen unter anderem die Bundesräte Guy Parmelin und Ignazio Cassis teilgenommen haben. Zudem wurde der IC Award an drei Schweizer Unternehmen für ihre Innovationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit verliehen. Über 1500 Personen haben physisch oder online am Forum teilgenommen.
Unterstützung für den Wiederaufbau: Bundesrat verabschiedet Länderprogramm 2025–28 für die Ukraine
Das Länderprogramm 2025-28 bildet den Auftakt eines zwölfjährigen Unterstützungsprozesses des Bundes für Wiederaufbau, Reformen und nachhaltige Entwicklung in der Ukraine. An seiner Sitzung vom 12. Februar 2025 hat der Bundesrat die Schwerpunkte des Länderprogramms festgelegt: Schutz der Zivilbevölkerung, Frieden, wirtschaftliche Erholung und Stärkung der Institutionen. Dafür sind bis 2028 1,5 Milliarden Franken aus dem Budget der internationalen Zusammenarbeit vorgesehen. Für die Umsetzung des Länderprogramms ist der Delegierte des Bundesrats für die Ukraine, Botschafter Jacques Gerber, verantwortlich.
Verhandlungsmandat für einen Staatsvertrag mit der Ukraine
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. Januar 2025 das Verhandlungsmandat für einen Staatsvertrag zwischen der Schweiz und der Ukraine gutgeheissen. Im Prozess des Wiederaufbaus der Ukraine bildet der Staatsvertrag die rechtliche Grundlage für eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Schweizer Privatsektor.
Schweiz fördert den Handel mit den Entwicklungsländern
Die Schweiz unterstützt die Entwicklungsländer, indem sie ihnen im Rahmen ihres Allgemeinen Präferenzensystems Zollpräferenzen gewährt. Am 29. Januar 2025 hat der Bundesrat beschlossen, das bestehende System zu aktualisieren, um den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre Rechnung zu tragen.
Schweiz und Ukraine arbeiten beim Wiederaufbau verstärkt mit dem Schweizer Privatsektor zusammen
Am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos haben die Schweiz und die Ukraine am 23. Januar 2025 eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese zielt darauf ab, für den Wiederaufbau der Ukraine schweizerische Unternehmen, die bereits in der Ukraine tätig sind, verstärkt einzubeziehen. Die Vereinbarung wurde von Bundesrat Guy Parmelin und der Ersten Vizepremierministerin und Wirtschaftsministerin der Ukraine, Julija Swyrydenko, unterzeichnet.
Neues Winter-Unterstützungspaket für die Ukraine: Schweiz unterstützt Reparatur zerstörter Unterkünfte und Energieinfrastruktur
Aufgrund der verstärkten russischen Angriffe leiden grosse Teile der ukrainischen Bevölkerung unter Strom- und Heizungsausfällen. Mit fast 45 Millionen Franken unterstützt die Schweiz die Ukraine dabei, diesen Winter zu bewältigen. Die Mittel dienen dazu, die Energieinfrastruktur wiederinstandzusetzen, beschädigte Unterkünfte zu sanieren und dringende humanitäre Bedürfnisse zu decken.
SIFEM AG: Strategische Ziele erneuert
Der Bundesrat hat am 6. Dezember die strategischen Ziele 2025-2028 der SIFEM AG genehmigt. Ihre aktuelle Strategie hat sich in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit bewährt: Die SIFEM soll weiterhin private Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern finanzieren und helfen, zusätzliches Kapital aus dem privaten Sektor zu mobilisieren.
Die Schweiz an der Jahrestagung 2024 des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank sowie am Treffen der G20-Finanzministerinnen und -minister in Washington
Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Bundesrat Guy Parmelin, begleitet von Nationalbankpräsident Martin Schlegel, nehmen vom 23. bis 25. Oktober 2024 an der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington teil. Während der Tagung findet auch ein Treffen der G20-Finanzministerinnen und -minister sowie der Notenbankgouverneurinnen und -gouverneure statt. Zudem wird die Schweizer Delegation die Tagung für bilaterale Treffen nutzen.
Die Schweiz baut ihre Hilfe für die Ukraine aus
Die Schweiz soll sich mit 96,11 Millionen Franken an der Kapitalerhöhung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) zugunsten der Ukraine beteiligen. Der Bundesrat hat am 13. September 2024 die entsprechende Botschaft verabschiedet. Damit stärkt die Schweiz ihr Engagement zugunsten der Ukraine.
Reise von Ignazio Cassis nach Zentralasien: Wirtschaft und internationale Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Gespräche
Die Reise von Bundesrat Ignazio Cassis nach Zentralasien geht heute zu Ende. Sie führte ihn zuerst nach Tadschikistan und dann nach Kirgisistan. Bei den Treffen wurde die gute Zusammenarbeit innerhalb der Schweizer Stimmrechtsgruppe in den Bretton-Woods-Institutionen hervorgehoben, der die beiden zentralasiatischen Länder angehören. Begrüsst wurden auch die positiven Ergebnisse der Programme der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz in den Bereichen Digitalisierung und Wasser.
Treffen der Schweizer Bretton-Woods-Stimmrechtsgruppe in Duschanbe
Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Bundesrat Ignazio Cassis reisen, zusammen mit Nationalbankpräsident Thomas Jordan, vom 1. bis am 3. Juli nach Duschanbe in Tadschikistan. Dort treffen sie die Mitglieder der schweizerischen Stimmrechtsgruppe im Internationalen Währungsfonds (IWF) und in der Weltbank, den beiden Institutionen von Bretton Woods. Beide Bundesratsmitglieder nutzen die Gelegenheit zu bilateralen Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stimmrechtsgruppe. Bundesrat Ignazio Cassis wird anschliessend nach Kirgisistan weiterreisen.
Ukraine: Bundesrat will beim Wiederaufbau den Privatsektor stärker einbeziehen
Dem Schweizer Privatsektor soll beim Wiederaufbau in der Ukraine eine zentrale Rolle zukommen. Für die bessere Einbindung will der Bundesrat in den kommenden vier Jahren 500 Millionen Franken zur Verfügung stellen. Die finanziellen Mittel stammen aus dem Betrag von 1,5 Milliarden Franken, der in der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 für die Ukraine vorgesehen ist. Zudem will der Bundesrat mit 66 Millionen Franken den frühen Wiederaufbau im Osten des Landes sowie den Wiederaufbau und die Modernisierung von Basisinfrastruktur in den Bereichen Energiesicherheit, Wasserversorgung und öffentlicher Verkehr fördern. All dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 26. Juni 2024 beschlossen.
Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit im Kaffeesektor
Am 6. Juni 2024 wurde die Schweizer Plattform für nachhaltigen Kaffee im Beisein von Bundesrat Guy Parmelin in Bern lanciert. Sie hat zum Ziel, die Nachhaltigkeit im Kaffeesektor mit vereinten Kräften zu stärken. Dahinter stehen die Schweizer Kaffeebranche, das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Nichtregierungsorganisationen und Vertreter aus der Wissenschaft.
Flexible Ansätze in einer unbeständigen Welt: Der Bundesrat verabschiedet die Strategie zur internationalen Zusammenarbeit 2025–28
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Mai 2024 die Botschaft zur Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025–28 (IZA-Strategie 2025–28) verabschiedet. Die Ziele und Prioritäten der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz für die nächsten vier Jahre werden nun dem Parlament unterbreitet. Die IZA-Strategie 2025–28 sieht ein Budget von 11,27 Milliarden Franken für die nächsten vier Jahre vor. Angesichts der sich ständig verändernden Welt ist die Strategie nicht nur langfristig ausgerichtet (Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung), sondern auch flexibel ausgestaltet, damit auf die zahlreichen aktuellen Krisen reagiert werden kann.
Nachhaltige Infrastruktur in Entwicklungsländern
Das Blue Dot Network hat bei der OECD in Paris ein Sekretariat eröffnet. Dieses soll die vom Netzwerk geschaffenen Standards für qualitativ hochstehende und nachhaltige Infrastruktur in Schwellen- und Entwicklungsländern etablieren und so Investitionen anziehen.