Die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit des SECO
Das SECO setzt die Schweizer Wirtschafts- und Handelspolitik um. Es tut dies auch in Entwicklungsländern. Dort fördert es ein sozial- umwelt- und klimaverträgliches Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen für alle Bevölkerungsschichten.

Porträt
Schwerpunkte
Publikationen
SECO Position Paper Sustainable Tourism Development
SECO Economic Cooperation and Development
Development and Climate Change: Two Sides of the Same Coin
SECO’s Economic Cooperation and Development’s Approach to Climate Change
Mehr und bessere Arbeitsplätze als Hebel für Entwicklung
Mit Arbeitsplätzen die Armut bekämpfen
Medienmitteilungen
Bundesrat fokussiert die internationale Zusammenarbeit und stärkt die Humanitäre Hilfe
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 die Eckwerte für die internationale Zusammenarbeit (IZA) ab 2029 festgelegt. Die Schweiz richtet ihre Entwicklungszusammenarbeit künftig gezielter aus, legt klare Zuständigkeiten zwischen DEZA und SECO fest und stärkt die Humanitäre Hilfe. Damit reagiert sie auf die veränderte geopolitische Lage, erhöht die Wirkung ihrer internationalen Zusammenarbeit und erzielt gleichzeitig Einsparungen für den Bundeshaushalt. Der finanzielle Rahmen der IZA bleibt mit rund 2,4 Milliarden Franken pro Jahr praktisch unverändert. Die beschlossenen Massnahmen führen ab 2027 zu einer Reduktion von jährlich rund 20 Millionen Franken. EDA und WBF wurden beauftragt, auf dieser Grundlage eine Vernehmlassungsvorlage zur IZA-Strategie 2029–2032 auszuarbeiten.
Bund verstärkt die Unterstützung für nachhaltige Infrastrukturen in Entwicklungsländern
Die Schweiz unterstützt die «Private Infrastructure Development Group» (PIDG) mit 70 Millionen US-Dollar. Das hat der Bundesrat am 5. Juni 2026 entschieden. PIDG mobilisiert Kapital des Privatsektors für die Entwicklung von nachhaltiger Infrastruktur in Sub-Sahara-Afrika sowie in Süd- und Südostasien.
Die Schweiz fördert nachhaltiges Wachstum in Afrika
Die Schweiz beteiligt sich mit 167 Millionen Franken an der 17. Wiederauffüllung des Afrikanischen Entwicklungsfonds. Die Mittel kommen den 37 ärmsten Ländern Afrikas zugute und dienen der Bekämpfung von Armut sowie der Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Sie tragen dazu bei, die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Zusätzlich unterstützt die Schweiz die Multilaterale Entschuldungsinitiative mit 19 Millionen Franken. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 5. Juni 2026 entschieden.
Die Schweiz lanciert Aufruf für Investitions-Projekte mit dem Schweizer Privatsektor für den Wiederaufbau in der Ukraine
Seit dem 27. Mai 2026 läuft der dritte Projektaufruf («Call for Proposals») für die Umsetzung von Projekten zu Gunsten des Wiederaufbaus in der Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Privatsektor. Der Fokus liegt auf Investitionsprojekten, die den Bau von Anlagen für die langfristige Produktion in der Ukraine zum Ziel haben. Der Bund stellt bis zu 50 Millionen Franken für die Ko-Finanzierung der Projekte bereit.
Die Schweiz und Serbien vertiefen ihre langjährigen guten Beziehungen weiter
Bundespräsident Guy Parmelin ist bei seinem Besuch in Serbien am Dienstag, 28. April 2026, mit Präsident Aleksandar Vučić und Premierminister Đuro Macut zusammengekommen. Im Zentrum der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen, die Lage im Westbalkan, die Einführung eines Menschenrechtsdialoges sowie internationale Themen. Anlässlich des Präsidialbesuchs wurden ein Abkommen für ein Innovationsprogramm unterzeichnet und das neue Kooperationsprogramm für die Jahre bis 2029 lanciert.
Demokratie und Frieden, Wirtschaft, chancengerechte Entwicklung: Schweiz lanciert neues Kooperationsprogramm Kosovo
Die Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Patricia Danzi, hat am 27. April 2026 in Pristina das neue Schweizer Kooperationsprogramm mit Kosovo vorgestellt. Das Programm im Umfang von 64.5 Millionen Franken läuft von 2026 bis 2029 und setzt auf demokratische Regierungsführung, wirtschaftliche Entwicklung sowie chancengerechte menschliche Entwicklung (“Equitable Human Development”). Es wird von der DEZA und der Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des EDA sowie dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) des WBF umgesetzt.
SIFEM AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025
Der Bundesrat hat am 15. April 2026 den Geschäftsbericht 2025 der Schweizerischen Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft SIFEM AG genehmigt. Die SIFEM tätigte 2025 mit 181,9 Millionen US-Dollar Neuinvestitionen zum dritten Mal in Folge das höchste Investitionsvolumen seit ihrer Gründung. Die strategischen Zielvorgaben des Bundesrates für das Jahr 2025 wurden gut erreicht.
Der Anteil der öffentlichen Entwicklungshilfe der Schweiz am Bruttonationaleinkommen belief sich 2025 auf 0,46 Prozent
Die öffentliche Entwicklungshilfe (APD) verzeichnete 2025 weltweit einen beispiellosen Rückgang. Die Schweiz blieb ein wichtiges Geberland: Ihre APD belief sich auf 3,8 Milliarden Franken, was 0,46 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Betrag um rund 7 Prozent, was hauptsächlich dem Rückgang der anrechenbaren Asylkosten zuzuschreiben ist. Die APD umfasst die anrechenbaren Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden.
IC Forum 2026 in Genf – Herausforderungen und Zukunft der humanitären Hilfe im Mittelpunkt
Mehr als 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 120 Ländern werden vor Ort und online zum 5. International Cooperation Forum (IC Forum) erwartet, das am 26. und 27. Februar 2026 in Genf stattfindet. Beim IC Forum treffen sich die wichtigsten Akteure der internationalen Zusammenarbeit, um über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der humanitären Hilfe zu diskutieren. Die Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister sowie Tom Fletcher, UNO-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, und IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric werden ebenfalls anwesend sein und sich mit zahlreichen internationalen Expertinnen und Experten austauschen.
Ukraine: Bundesrat beschliesst Hilfspaket zur Lieferung von dringend benötigten Energiegütern
Die Ukraine ist derzeit mit der schwersten Energiekrise seit Kriegsbeginn konfrontiert. Zur Unterstützung in dieser schwierigen Lage werden Schweizer Unternehmen in den kommenden Wochen hochleistungsfähige Generatoren und Strommodule an die Ukraine liefern. Dafür hat der Bundesrat am 11. Februar 2026 ein Kostendach von 32 Millionen Franken beschlossen. Er folgt damit einer Anfrage der ukrainischen Regierung.
Die Schweiz lanciert zweiten Aufruf für Wiederaufbau-Projekte in der Ukraine mit dem Schweizer Privatsektor
Das SECO publizierte am 9. Januar 2026 den zweiten Projektaufruf («Call for Proposals») für die Umsetzung von Wiederaufbau-Projekten in der Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Privatsektor. Der Bund stellt dafür bis zu CHF 150 Millionen an Ko-Finanzierung bereit.
Staatsbesuch von Präsident Cyril Ramaphosa: Die Schweiz und Südafrika bauen ihre Beziehungen aus
Die Schweiz und Südafrika nutzen den Staatsbesuch von Präsident Cyril Ramaphosa, um ihre Beziehungen auszubauen. Am Mittwoch, 29. Oktober, wurden fünf Dokumente zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Zuvor war der südafrikanische Präsident vom Bundesrat in corpore empfangen worden. Die offiziellen Gespräche waren insbesondere den bilateralen Beziehungen und der Zusammenarbeit beider Länder auf internationaler Ebene gewidmet.
Schweiz übernimmt Vorsitz der UNO-Handels- und Entwicklungskonferenz in Genf
Die Schweiz übernimmt den Vorsitz der 16. Ministertagung der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD 16). Der Bundesrat hat am 26. September 2025 beschlossen, den Antrag der UNCTAD und ihrer Mitgliedstaaten zu akzeptieren. Die Konferenz findet vom 20. bis 23. Oktober 2025 im Palais des Nations in Genf statt. Die UNCTAD unterstützt Entwicklungsländer dabei, Ungleichheiten abzubauen und Wohlstand für alle zu schaffen.
Bundesrat Guy Parmelin mit Wirtschaftsdelegation in Indonesien
Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundesrat Guy Parmelin, wird vom 30. September bis zum 3. Oktober 2025 eine Wirtschaftsmission nach Indonesien leiten. Ziel des Besuchs ist die Vertiefung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.
Die Schweiz fördert die Wettbewerbsfähigkeit der ukrainischen Wirtschaft
Die Schweiz engagiert sich langfristig für die wirtschaftliche Erholung der Ukraine. Der Bundesrat hat deshalb an seiner Sitzung vom 19. September 30 Millionen Franken für das Programm «Wettbewerbsfähigkeit für den Wiederaufbau in der Ukraine 2026-2030» gesprochen.
Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zu einem Abkommen mit der Ukraine für den Wiederaufbau
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. September 2025 die Vernehmlassung zu einem bilateralen Abkommen für den Wiederaufbau in der Ukraine eröffnet. Dieses schafft die rechtliche Grundlage für eine verstärkte Einbindung des Schweizer Privatsektors. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. November 2025.
Zwölf Projekte mit Schweizer Unternehmen für den Wiederaufbau der Ukraine
Anlässlich eines Besuchs der ukrainischen Premierministerin Julija Swyrydenko in der Schweiz können die beiden Länder bekannt geben, welche Projekte von Schweizer Unternehmen im Rahmen des Wiederaufbaus der Ukraine unterstützt werden. Die zwölf finanzierten Projekte liegen in den Bereichen Infrastruktur (Energie, Wohnen), öffentlicher Transport, Gesundheit und humanitäre Minenräumung. Der Schweizer Privatsektor kann so mit seiner Expertise sowie innovativen und hochwertigen Produkten die Wiederaufbaubemühungen in der Ukraine unterstützen.
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